Home Aktuelles 28.10.12 Open European Championship 2012
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Open European Championship 2012

Die OEC 2012 wurde nach Dänemark im letzten Jahr dieses Jahr in Tschechiens Hauptstadt Prag abgehalten. Dabei waren die DDI Teams aus der Schweiz und aus Deutschland überaus erfolgreich. Der DDI möchte sich bei allen Startern herzlich bedanken und gratuliert Ihnen zu Ihren Leistungen.

 

Im Einzelnen waren das:

Team Schweiz - Freestyle

Yvonne Belin und Alice - 1. Platz und damit OEC Winner Freestyle!

Claudia Moser und Tilly - 16. Platz
Katharina von Dach und Pyla - 42. Platz
Doris Mensch und Isidor - 44. Platz

Team Deutschland - Freestyle
Daniela Leopold und Monk - 12. Platz
Monika Gehrke und Jan - 25. Platz
Katja Pohlers und Pepsi - 28. Platz
Katja Pohlers und Heaven - -

Team Deutschland - Heelwork to Music
Monika Gehrke und Jan - 18. Platz
Katja Pohlers und Pepsi - 21. Platz
Minna Esteema und Brady - 22. Platz
Cora Czermak und Paula - 30. Platz

Die kompletten Ergebnislisten sind hier zu finden:
http://oec2012.files.wordpress.com/2012/09/freestyle-results.pdf
http://oec2012.files.wordpress.com/2012/09/htm-results.pdf


Erstmals durfte auch eine Richterin des DDIs an der OEC teilnehmen. Ursprünglich wäre dafür Claudia Moser geplant gewesen, die sich aber für eine Teilnahme qualifiziert hat und die Ehre des Richtens an Carmen Mayer weitergab. Vielen Dank dafür und ein ganz besonderer Dank an Carmen Schmid, die in Petra Funk kurzfristig eine Ersatzrichterin für Denkingen finden konnte, das am gleichen Wochenende stattfand.



Zusätzlich bleibt zu verkünden, dass die OEC 2014 in Deutschland stattfinden wird!





Das Richtsystem der OEC

Das Richtsystem der OEC unterscheidet sich sehr stark von unserem, daher bedeutete dies eine große Umstellung beim Richten. Dank unserer hervorragenden Richterweiterbildung war das Neuland "Heelwork to Music" zwar immer noch mit Spannung besetzt, aber sehr gut zu meistern.

Der größte Unterschied ist eine Dreigliederung der Bewertung. Unser Richtsystem nimmt eine grundsätzliche Zweigliederung in Technik und Artistik mit weiteren Unterteilungen vor. Das OEC-System unterteilt seine 3 Teilnoten nicht weiter. Dabei fällt auf, dass der technische Aspekt zweifach ins Gewicht fällt und die Artistik hintenansteht. Die 3 Teilnoten bestehen aus Präsentation & Genauigkeit , Inhalt & Schwierigkeitsgrad und Musik & Interpretation.  Jeder Teilbereich ist noch weiter spezifiziert, diese Spezifikationen  bilden jedoch keine einzelnen Punkte.


Die OEC-Bewertung im Detail:
 
Präsentation und Genauigkeit (10 Punkte):
Kooperation und Koordination
Präsentation ( Genauigkeit )
Showqualität
Inhalt und Schwierigkeitsgrad (10 Punkte):
Anzahl der Elemente
Inhalt und Schwierigkeit der Elemente
Choreographie
Einsatz der Requisite
Fokus auf dem Hund
Ringausnutzung
Signalgebung

Musik und Interpretation(10 Punkte):
Interpretation der Musik
Passt die Choreographie zur Musik?
Passt die Musik zum Hund
Kostüm und Requisite

Da es pro Teilnote 10 Punkte gibt, kann ein Teilnehmer höchstens 30 Punkte erreichen. Nun sind ja die Spezifizierungen der Teilnoten dem Inhalt unseres Bewertungssystems ähnlich. Nur ist das OEC-System bei weitem nicht so differenziert wie unseres, das wird im Besondern im Teilpunkt "Inhalt und Schwierigkeitsgrad" klar, der 7 Unterpunkte enthält, während die anderen beiden wesentlich weniger enthalten. Wie sollen also die 7 Teilpunkte in max. 10 zu vergebende Punkte einfließen? Und dabei werden so komplexe Dinge wie Signalgebung mit der Choreographie und der Ringausnutzung vermengt. Es kann also gut sein, dass 2 Teams hier die selbe Bewertung erhalten, ihre Stärken und Schwächen jedoch ganz woanders liegen. In unserem System bedeutet eine gleiche/ähnliche Bewertung in einem Teilaspekt tatsächlich ein vergleichbares Level und man weiß, wo man sich verbessern kann. Hat jetzt ein Team nach dem OEC-System beispielsweise 6 von 10 Punkten im Bereich "Inhalt und Schwierigkeitsgrad" erhalten, weiß es nicht, ob es an der Signalgebung, der Ringausnutzung, dem Einsatz der Requisite oder einem anderen der 7  Teilaspekte etwas feilen könnte.
Weiterhin kann ein Teilnehmer für die 7 Teilaspekte aus „Inhalt und Schwierigkeitsgrad“ maximal 10 Punkte erhalten, genau so viel, wie für die 3 Teilaspekte aus „Präsentation und Genauigkeit“,  bzw. die 4 Teilaspekte aus „Musik und Interpretation“. Dies ühlt sich nach keinem guten Verhältnis an.

Mir hat dieses Wochenende gezeigt, dass ich sehr froh um unser System bin! Das OEC-System mag seine Berechtigung haben, ich ziehe jedoch einfach ein System vor, dass so klar und durchsichtig wie möglich ist und auch Abzüge extra auflistet und nicht in die Bewertung miteinarbeitet.
Das offene Richten mit Bekanntgabe der Ergebnisse nach jedem Team hat leider die Spannung etwas genommen, dass jedoch mein Name auf der Wertungsliste stand, hat sich - bisher zumindest ;) - nicht negativ bemerkbar gemacht.

Herzlichen Dank an Emmy Marie Simonsen für die Organisation des OEC Meetings und die zur Verfügung gestellten Bilder.

--
Bericht von Carmen Mayer

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